Freimaurerloge "Zur Kette"

Was wir tun

was wir tun

Wer glaubt, Freimaurer würden den ganzen Tag Politik, das Wetter oder sonstige Ereignisse beeinflussen, wird enttäuscht sein. Aus Sicht des Einzelnen lautet die Wahrheit: Leider nein.

Ebenso beschäftigen sich Freimaurer nicht damit, sich gegenseitig Geschäfte zuzuschustern.

Wer in der Freimaurerei einen direkten wirtschaftlichen oder politischen Vorteil erwartet, wird dort nicht fündig.

Ganz ohne Einfluss ist die Freimaurerei allerdings auch nicht – oder zumindest möchten wir daran glauben. Und dieser Glaube ist nicht unbegründet, denn schließlich gab und gibt es unter den Freimaurern zahlreiche Männer, die auf ihre Weise Wirkung auf die Menschheit ausgeübt haben:

Johann Wolfgang von Goethe, Wolfgang Amadeus Mozart, Friedrich der Große, Voltaire, George Washington, Benjamin Franklin, Mark Twain, Oscar Wilde, Arthur Conan Doyle, Winston Churchill, Giuseppe Garibaldi, Franz Liszt, John Locke, Rudyard Kipling, Henry Ford, Walt Disney, Theodore Roosevelt, Harry S. Truman, Simon Bolívar, Edmond Rostand, Jonathan Swift, John Hancock, Marquis de Lafayette.

Die berechtigte Frage lautet nun:

Haben diese Männer die Freimaurerei geprägt – oder hat die Freimaurerei sie geprägt?
Vermutlich beides. Bleiben wir im Glauben, dass wir einander von Nutzen gewesen sind.

Und was tun Freimaurer heute?

Die Brüder der Loge „Zur Kette“ treffen sich einmal pro Woche.
Für jene, die sich für diese Bauhütte entscheiden, gehört traditionell der Montag der Loge.

Während der regulären Bruderabende wird ein Vortrag gehalten – und jeder Bruder ist sowohl Vortragender als auch Zuhörer. Der anschließende Austausch ist kritisch, offen und respektvoll.
Jeder kommt zu Wort, keiner zu kurz.

Das Besondere: Es geschieht alles in einem geschützten Raum.

Dort darf offen gesprochen werden. Und wenn man mal daneben liegt, das ist nicht schlimm. Es wird einen Bruder geben, der es anspricht, ohne nachtragend zu sein.
Denn: Ein Freimaurer arbeitet an sich selbst, nicht am rauen Stein des anderen.

Natürlich gibt es auch Rituale. Sie sind der Moment, in dem ein Bruder die Essenz der Freimaurerei in voller Tiefe erleben kann.
Sie hier zu beschreiben, wäre ein Verrat an uns selbst – und es würde dem Be-Suchenden die Freude nehmen. Schließlich will auch niemand im Voraus wissen, was er geschenkt bekommt. Wir haben alle einmal unsere Geschenke gesucht gefunden und waren beim auspacken gewahr das wir uns selbst geschadet haben. Wir haben uns die Vor- Freude genommen.

Darüber hinaus gibt es Veranstaltungen, zu denen die Lebenspartner eingeladen werden. Ohne sie wäre Freimaurerei nicht möglich. Sie verdienen Respekt und Anerkennung für die Freiheit, die sie den Brüdern schenken. Es ist Dank – keine Verpflichtung.

Und selbstverständlich tun Freimaurer auch ein wenig Gutes. Wir unterstützen unzählige Projekte, mit karitativem Hintergrund die Menschen helfen in den verschiedensten Notlagen.

Freimaurerei war immer.